So war der 3. Deutsche Hochzeitskongress in Hamburg

Illustration: Eventzeichner Till Lassmann

 

So war der 3. Deutsche Hochzeitskongress in Hamburg

Am 4. und 5. März folgte ich der Einladung von Eva Gieselberg, der Gastgeberin des diesjährigen Hochzeitskongresses in Hamburg, als Insiderin bei der Podiumsdiskussion zum Thema „Arbeitsparadies Mallorca?“ dabei zu sein.

Bis es am Samstag Nachmittag soweit war und ich unter der Moderation von Esther Friedrich mit Katja Buhlan von Mallorca Hochzeiten und Tali und Claudia von Tali Photography auf der Bühne saß , hatten wir die Gelegenheit den vielseitigen Vorträgen der Referenten zuzuhören und neue Kontakte in der deutschsprachigen Hochzeitsbranche zu knüpfen, sowie das ein oder andere bekannte Gesicht zu treffen. Ich war in Begleitung von Lluc Berrio Penycate, der als mein Online-Marketing Experte im Hintergrund von Private Cooking eine wichtige Rolle spielt und als mein Mann sowieso die wichtigste überhaupt ☺.  Da Lluc kein Deutsch spricht, traf es sich bestens, dass der erste Vortrag des Samstags auf Englisch gehalten wurde.

Von herzlichen Begegnungen und sachlichem Austausch auf dem Hochzeitskongress in Hamburg: Private Cooking Marketing Berater Lluc Berrio mit Barbara Herting, die eine Hochzeitsfinca auf Mallorca besitzt. Ich treffe Esther Friedrich von Belle & Chic und die Fotografin Tali Pelosi.

Internationale Referenten

Die charismatische Südafrikanerin Christine Meintjes stimmte uns mit ihrer Erfolgsgeschichte vom Weg der jungen, passionierten Fotografin zur Herausgeberin des ersten Hochzeitsblogs Südafrikas, „the pretty blog“, auf den Kongress ein. Weitere interessante Referenten folgten: Pinar und Susanne von der “Hochzeitsgesellschaft” gaben Tipps zum Thema Marketing, Rob Klaarenbeek der Zeitschrift „Braut und Bräutigam“ einen Einblick in die Entwicklungen auf dem Hochzeitsmarkt und der wohl sympathischste Rechtsvortrag aller Zeiten zum Thema Datenschutz und Nutzungsbedingungen auf Homepages, wurde gehalten von Anwalt Sebastian Herting

Die Stimmung unter den 200 Teilnehmern des Kongresses war durchgehend gut und ausgelassen. Ich war begeistert vom persönlichen Ambiente, den netten Unterhaltungen und dem regen Erfahrungsaustausch unter den verschiedensten Dienstleistern der Hochzeitsbranche. Das Referentenprogramm wurde zwischendurch immer wieder aufgelockert, mit Kurzfilmen des witzig-charmanten Paul Trägers, der mit einer Videokamera bewaffnet im Vorfeld des Kongresses durch Deutschland geschickt wurde, um verschiedene Dienstleister/innen der Branche zu portraitieren. Sehr liebevoll, einfühlsam und lustig gemacht. Wahrscheinlich war er der Gewinner der Herzen dieses Kongresses! 

Susanne Wysocki begleitete den Kongress fotografisch und stellte alle Fotos zur Verfügung. Vielen Dank! 

Expertenrunde Mallorca

In unserer 40 – Minütigen Diskussionsrunde ging es um unsere Erfahrungen und Herausforderungen als Dienstleister in Spanien, um die Ansprüche und Erwartungen von Paaren die im Ausland feiern und um Trendaussichten für Mallorca als Hochzeitsdestination.  Mit in der Experten-Runde saß Katja Buhlan kennen, die als Gründerin und Hochzeitsplanerin von Mallorca Hochzeiten seit 18 Jahren auf der Insel erfolgreich ist. Da ich oft von Paaren gebucht werde, die ihre Hochzeit im kleinen Stil ohne Weddingplaner organisieren, hatte ich bisher nicht die Gelegenheit mit Katja zu arbeiten. Schon verrückt, dass wir beide nach Hamburg kommen mussten, um uns zu treffen! Die großartige Fotografin Tali und ihre Schwester Claudia, die als Pendlerinnen zwischen Mallorca und Deutschland von Ihrer Sichtweise der Dinge berichteten, lernte ich bereits vor zwei Jahren auf einer Hochzeit auf der Insel kennen. Schön, dass wir uns im Rahmen des Kongresses mal wieder gesehen haben!

Wie man sich vorstellen kann, galt ein besonderes Augenmaß auch der Verpflegung. Mein Lob an die hervorragende Location, die Nord Event GmbH! Das Catering zum Mittagessen war ein kleines Highlight für uns weit angereiste Mallorquiner. Hut ab, tolles Essen!

Kontakte knüpfen & Fragen stellen – die Intensivrunden am Sonntag

Am Sonntag gab es für die Teilnehmer/Innen die Möglichkeit, sich in 3 je 20-minütigen Intensivrunden mit den Referenten ihrer Wahl zum Gespräch zu treffen. In meiner kleinen, feinen Runde durfte ich Anne-Brit und Birte von “It’s a sistersact“, die freie Rednerin Pia Anacker, Karin Näf vom Blog Stylehäppchen, Nina Ossenfort von der Agentur Traumhochzeit, Anja Goretzki von event 360 °, Hochzeitsdekorateurin Viviane Loesch, Anikó Arzner von Aniko Hochzeiten und Gesa vom schönen Hochzeitshof Glaisin kennenlernen. Ein dickes Dankeschön, für eurer Interesse an mir, meiner Arbeit und der Insel Mallorca!

Der letzte Gruß und größter Dank geht an die Organisatorinnen des Kongresses, Katrin Glaser, Nicola Neubauer und Stephanie Beivers, für die Einladung, die super Abendveranstaltung und die tolle Koordination vor Ort! Wir sind gespannt, wo der Kongress 2018 stattfindet! 

Private Cooking in der Ausgabe 4 der marry MAG

Marry Mag article private cooking mallorca

Dieses Jahr 2014 war mein “Jahr der Hochzeiten”! 50, 100, 500? Nein, denn ich bin ja weder Wedding Planer noch ein großes Catering Unternehmen – für mich bedeuten 7 Hochzeiten über den Sommer verteilt schon “Hochzeits-Saison” :-)! Daher passte es gut ins Bild, dass ich im Frühjahr diesen Jahres von Eva Gieselberg, der Redakteurin der marry Mag auf die wunderschöne Miet-Finca “Ses Set Cases” zu einem Interview eingeladen wurde. An diesem besonderen Ort war ich mit Private Cooking vor ein paar Jahren Teil einer ausgelassenen, fröhlichen Finca-Hochzeit und wurde nun von der Besitzerin der Hauses für Evas “Mallorca Special” vorgeschlagen.

Marry Mag 2014

Es klingt nach einer Floskel, es ist aber so – jede Hochzeit ist für mich etwas besonderes. Ich erinnere mich natürlich auch an jedes Geburtstagsfest, das ich bekochen durfte und jeden Tapas Abend, den sich eine Gruppe von Freunden “einfach mal so” gönnt, um den Urlaub zu geniessen. Hochzeitspaare lerne ich in der Regel aber schon viele Monate im Voraus per Email und per Telefon kennen und werde dann plötzlich zu einem wichtigen Teil ihrer manchmal akribischen – manchmal lockeren, immer schönen, aber teilweise wahrscheinlich schlafraubenden Planung eines einzigen Tages… Der erste Moment des persönlichen Kennenlernens auf Mallorca ist dann schon sehr besonders und Kontakt zu den Paaren bleibt oft lang über die Feier hinaus.

Damit ich auch einen bleibenden Eindruck bei der Redaktion der marry mag hinterlasse, bringe ich zu unserem Gespräch mein selbst gebackenes Olivenbrot und Tapenade mit, eine Tortilla española, Baguette für meine Tomatenmarmelade mit Ziegenkäse, und mache vor Ort eine Pfanne “Pimientos de Padrón”. Die Piminetos sind im Magazin übrigens toll in Szene gesetzt von Hochzeitsfotografin Tali, die Fotos von unserem entspannten Mittagsplausch macht. Darin geht es natürlich um Einzelheiten meiner Arbeit als Privatköchin, aber auch um “Grundsätzliches”, das mir wichtig ist und was sich in meiner Arbeit widerspiegelt. Für alle, die nicht auf Mallorca heiraten, sich aber vorstellen können in Bayern mit Private Cooking zu feiern, gibt es im Artikel natürlich auch die Kontaktdaten zu meinem Partner Matthias von Private Cooking Chiemgau.
Marry Mag article private cooking mallorca
Nicht nur, um über mich zu lesen, kann ich allen Verliebten und Verlobten die marry Mag empfehlen. Als bekennender Hochzeitsmuffel (was meine eigene Person angeht) ist es unwahrscheinlich, dass ich je eine typische Hochzeitszeitschrift in die Hand genommen hätte. Die marry Mag ist sympathisch, natürlich, und liebevoll geschrieben. Da blättere ich nicht nur durch, sondern lese richtig gerne die Artikel über rührende Liebes- und Heiratsgeschichten, schöne Deko-Ideen, interessante Dienstleister und Anbieter von Handgemachtem, alles jenseits von der Industrie, die die rosa Wolke zu einem “big business” macht.

Die Ausgabe der Marry Mag mit dem “Mallorca Spezial” ist noch bis zum 26.November im Handel. Mehr über die schöne Miet-Finca Ses Set Cases findet ihr übrigens auch bei meinen “Partnern und Freunden”.

Viel Spass beim Lesen,

Caroline Fabian

Hinter den Kulissen des “Llampuga – Hörnchens”

Llampuga rezept mallorca

Hinter den Kulissen des “Llampuga – Hörnchens”

 

2012 wurde ich vom Regionalfernsehen IB 3 gefragt, ob ich Lust hätte ein Rezept für die Zuschauer des Programms “La Mirada” zu kochen. Es war Oktober, die Zeit in der sich Mallorca mitten in der “Llampuga-Saison” befindet. Diese Makrelenart wird nur im Herbst gefischt, wenn große Schwärme davon an den Balearen vorbei schwimmen. Dann wird der Llampuga regelrecht verehrt und steht in Cala Ratjada alljährlich sogar im Mittelpunkt der feierlichen “Mostra de la Llampuga”. Diesen Fisch wähle ich also als Hauptdarsteller meines Rezepts. Inspiriert von einem Kochkurs bei Hans Haas vom Münchner Tantris, bereitete ich den Llampuga als Tartar in einem knusprigen Filoteig-Hörnchen zu.

Und so habe ich das gemacht:

Makrele säubern, schuppen und filetieren. Die Haut der Filets abziehen und das Fleisch in feine Würfel schneiden (das dunkelrote Fett nicht mit verwenden). Mit kleinen Schalottenwürfeln und süßen Cherrytomaten mischen und mit “Es Verger” – Olivenöl, Limettenzeste, Salz, “Pimentón de la Vera” und Pfeffer würzen. Dann bereite ich eine klassische Guacamole zu (Avocado zerdrücken, Limettensaft, Tomatenwürfel, Salz, Pfeffer, Olivenöl nach Geschmack Tabasco und Koriander )und füllte meine knusprig ausgebackenen Hörnchen aus Filo – Teig zur Hälfte mit der Guacamole, zur Hälfte mit dem Llampuga – Tartar. Natürlich geht das Ganze auch ohne Filo-Hörnchen und man richtet Guacamole und Tartar einfach auf einem schönen Teller mit etwas Salat an.

Ich streue nun etwas Kresse auf die Hörnchen und schon macht es sich super als kleiner Snack oder als Fingerfood zu einem Glas Cava.

Einige meiner mallorquinischen Freunde und Lieferanten sahen den Beitrag auf IB 3 und “el cucurucho” (das Hörnchen) wurde ein klein bisschen “berühmt” 🙂 Scheinbar gefiel es allen, den Llampuga einmal anders zubereitet zu sehen, als wie üblich in den traditionellen Rezepten, die den Fisch braten oder mit ganz viel frischen Paprika und Tomaten zu garen (“Llampuga con Pimientos”). So war ich recht froh, dass das Rezept die Aufmerksamkeit der Zuschauer bekam und kaum jemand bemerkte, wie nervös ich selbst war, zum ersten Mal für einen Fernsehbeitrag vor der Kamera zu stehen….

Eine leckere “Llampuga-Saison” wünscht,

Caroline Fabian