Private Cooking im Portrait bei ZDF “Hallo Deutschland!”

Im ZDF Portrait

Eine gelungene Reportage für alle, die mal einen Blick hinter die (spektakulär schönen) Kulissen von Private Cooking werfen möchten oder einfach nur Insel-Sehnsucht haben! Mediathek ZDF “Hallo Deutschland” 31.5.2017 ab Minute 28: https://www.zdf.de/nachrichten/hallo-deutschland/hallo-deutschland-vom-31-mai-2017-100.html

Behind the scenes

Anfang Mai wurde ich von der Journalistin Lena Breuer und ihrem Kamera-Team 3 Tage lang bei der Arbeit begleitet.  Gar nicht so einfach in so kurzer Zeit einen Einblick in meinen abwechslungsreichen Alltag zu bekommen! Los geht’s erst einmal mit einem starken Kaffee bei mir zu Hause und ihr seht mich an meinem Lieblingsplatz im Garten!

Auf ging’s zum zweiten Lieblingsplatz auf der Insel: Laura Buadas’ fantastischer Bio-Garten auf der Finca Can Morey in Pollença. Hier ist das Film-Team voll auf seine Kosten gekommen! Salate, Kräuter, Gemüse satt und direkt vom Feld geerntet und Hühnereier direkt aus dem Legeplatz gesammelt. Ein Traum für Köche – und Urlauber, die das Haus der Finca Can Morey auch mieten können, Gartennutzung inklusive…. Für das Fernsehen, die Besitzer der Finca und ein paar Freunde habe ich dann mit den frisch geernteten Zutaten gekocht! Was es gab, seht ihr im Beitrag!

Szenen- und Ortswechsel. Ihr dürft mit mir an meinen Arbeitsplatz, in eine spektakulär schöne Villa, wo ich später am Abend ein Menü kochen werde. Damit alles perfekt wird, sind nicht nur die frischen Garten-Zutaten dabei, sondern auch meine Service – Chefin Jenny Schmissat. Hier werden wir nur am Anfang von der Kamera begleitet, damit das wichtigste gewahrt wird, was es in meinem Job gibt: die Privatsphäre meiner Kunden.

Gracias!

Muchas gracias Laura, por compartir conmigo este  proyecto maravilloso! Schön, dass ihr dabei wart: Mareike, Susanne, Mónica, Jenny und Lluc!

Mein größtes Dankeschön für diese tolle Erfahrung, die positiven vibes während des Drehs und das tolle Ergebnis: Lena Breuer, Kamerafrau Andrea und Tonmann Michael.

3. Deutscher Hochzeitskongress am 4. und 5. März in Hamburg

Ich wurde eingeladen, am Samstag, den 4. März 2017 mein Insider – Wissen in der Diskussionsrunde zum Thema „Arbeiten auf Mallorca – Trend Destination für Auslandshochzeiten“ zu teilen!

Hochzeitsdienstleister aus ganz Deutschland und aus so manch anderen Ländern treffen sich anlässlich des Hochzeitskongresses zum Networking, Ideen- und Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung in fachspezifischen Workshops.

Private Cooking ist kein „global player“ in der Hochzeitsbranche, ich passe eher in die Ecke: klein, fein und persönlich. Hochzeiten richte ich aus, wenn das Brautpaar zu 100 % zu mir, meinem Kochstil und meiner „Küchenmoral“ passt und zwischenmenschlich eine gute Verbindung da ist.  Denn das ist, was ich mir von einem Dienstleister für meine eigene Hochzeit immer vorgestellt habe. So werden die Maßstäbe gesetzt J . Ich kann mich noch ganz genau an meine erstes Hochzeitspaar erinnern! Patricia & Lars, die 3 Jahre nachdem ich 2008 mit Private Cooking auf Mallorca begonnen hatte auf mich zu kamen. 

Was ich seit dem gelernt habe, die Ansprüche eines Paares, das eine „Destination wedding“ feiern möchte, mögliche Holpersteine auf dem Weg eines deutschen Dienstleisters auf Mallorca und sich anbahnende Trends in der Branche –  darüber sprechen wir Referenten in einer Diskussionsrunde am 4. März im ehemaligen Hauptzollamt in der Speicherstadt Hamburg.

In weniger als zwei Wochen ist es soweit und die Tickets für den Hochzeitskongress sind ausverkauft! In einer Facebook Gruppe werden bereits Fahrgemeinschaften gegründet und erste Kontakte unter den Teilnehmern geknüpft. Ich werde auch einige bekannte Gesichter treffen, Fotografen und Wedding Planer mit denen ich bereits gearbeitet habe. Ich werde berichten! 

Caroline Fabian

 

Rezept für Quinoa – Salat

Im Sommer wurde ich von einer Kundin um mein Rezept für den leckeren Quinoa Salat gebeten, den es unter anderem anlässlich ihrer Geburtstagsfeier im Juli gab. Zu Hause mache ich sehr oft Quinoa, in allen Variationen – mal warm in Wok-Gerichten, mal kalt als Salat, oder lauwarm als Beilage zu Fisch.

Ich beschreibe euch hier, wie ich meinen Quinoasalat mache. Denn ein festes Rezept gibt es dazu nicht, nur eine Anleitung und meinen Tipp, es einfach auszuprobieren. Los geht’s mit:

Quinoa nach Packungsangabe kochen. Üblicherweise kocht man einen Teil (zB. eine Tasse) Quinoa mit zwei Teilen Wasser und einer Prise Salz für etwa 10 Minuten mit Deckel. Dann entfernt man den Deckel für die nächsten 2 bis 5 Minuten, bis die Körner das Kochwasser ganz aufgenommen haben.

Quinoa in eine Schüssel geben und erkalten lassen.

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Nun kommt alles auf’s Schneidebrett, was sich in Kühlschrank, Küche oder Garten finden lässt: Tomaten, Gurken, Paprika, Minze, Basilikum, Kürbis, Zwiebel….
Für 300 g gekochten Quinoa schneide ich etwa die gleiche Menge an verschiedenen Gemüse in kleine Würfel. Manche Gemüsesorten schwitze ich vorher in etwas Olivenöl an, zB. Kürbis, Karotten und Zwiebeln.

Das bunte Gemüse mit dem kalten oder lauwarmen Quinoa vermengen. Salzen und nach Laune würzen und mit Essig und Öl anmachen. Folgende Kombis gibt es bei mir oft: mediterran mit Fetakäse, Basilikum, getrockneten Tomaten, Oliven, Weissweinessig, etwas altem Balsamico und gutem Olivenöl.… Nah-östlich mit viel Minze, Petersilie, Zitronensaft, Olivenöl, scharfer Chilischote… Orientalisch mit Curry, Apfelessig, Traubenkernöl, Orangenspalten, Mandeln.…


Quinoa salat rezept 1

Über Quinoa

Quinoa ist ein uraltes Getreide, das in den Anden angebaut wird und Grundnahrungsmittel vieler Menschen in Bolivien und Peru ist. Achtet beim Kauf daher unbedingt auf ein fair-trade Siegel oder nehmt ein seriöses Bio-Produkt. Am besten beim kleinen Bio-Laden, um die Ecke, nicht im Supermarkt mit “Bio-Abteilung”… Danke und guten Appetit!

Weitere Rezepte

Für das Magazin „Mallorca Heute Haus und Garten“ habe ich ein „Quinoa-Sotto“ mit Hühnchen gekocht. Hier auf der Presse-Seite meiner Homepage findet ihr den Artikel der Ausgabe vom Sommer 2014 und das Rezept.

Viel Spaß und guten Appetit,

Caroline Fabian

 

 

10 Gänge, die zeigen wie gut die mallorquinische und die bayerische Küche zusammen passen

Private Cooking Mallorca and Private Cooking Chiemgau

10 Gänge, die zeigen, wie gut die mallorquinische und die bayerische Küche zusammen passen!

 

Beim ersten „Festl de las Tapas“ standen Matthias Schmid und ich im Namen unserer Dachmarke „Private Cooking“ am Herd, die wir parallel zur Eröffnung von Matthias‘ Private Cooking Chiemgau, vor gut einem Jahr gegründet hatten. In den vergangenen Monaten arbeiteten wir fleissig mit Studio Botschaft aus München an der Neugestaltung unserer Logos und dem neuen Coorporate Design. Unsere Philosophie packen wir kurz und bündig in die Slogans “Natürlich. Persönlich. Geniessen” und, für meine internationalen Kunden, “Personal. Heartful. Rooted in flavour”. All das wurde am 14. März gebührend gefeiert!

 

Mallorca und Bayern treffen sich am Herd und auf dem Teller

Für unseren Tapas-Event in Bayern, packte ich einige meiner Lieblings-Produkte der Insel in den Koffer: handgemachtes Feigenbrot, Zitronen, Lavendel und wildes Fenchelkraut aus meinem Garten, selbst gemachter Limoncello, „tap de corti“ (Paprika Pulver), „Quely“-Kekse, Oliven, Sobrassada, sauer eingelegten Meerfenchel, Gambaöl. Matthias und ich wollten schließlich beim “Festl de las Tapas” zeigen, wie gut sich die bayerische und die mallorquinsche Küche verstehen. Weit hergeholt? Ganz und gar nicht! In meiner bayerischen Heimat liebt man Eintopfgerichete und Geschmortes, Zutaten wie Kohl, Kartoffeln und Schweinefleisch, Deftiges und Saures, aber auch sehr Süßes, Brot – ob frisch gebacken oder als günstige und sättigende Zutat in traditionellen Gerichten. Genauso wie in meiner Wahlheimat Mallorca! Und was uns besonders verbindet: der Stolz auf authentische Gerichte und die Produkte, die auf unserer Erde wachsen.

Unser Festl-Menü

Frisch vom Brotbackstein aus dem Ofen kam mediterranes Brot aus mallorquinischem Urweizen und Roggenknuspersemmeln, dazu Oliven und kalt gepresstes Olivenöl. Zur Begrüssung der Gäste gab es ein Glas Weissbier von der Regionalbrauerei Baderbräu und “Quely“-Kekse” mit Sobrassada und Honig oder mit Obatzda, Zwiebelkuchen und “Croquetas” vom Poltinger Huhn.

Danach ging’s los mit unserer Fusion-Küche in kleinen Schälchen: “Chorizo a la sidra” – pikante Chorizos in Sidre eingekocht, Tatar vom „Aqua bonita“ mit Meerrettich und Dill in Kartoffeln von Sepp Schmids Acker und konfierter Bacalao mit grobem Senf, Radieserl und Egerlingen.

Es folgen zwei authentische Gerichte, die Matthias und ich besonders lieben, und die auf “altem” Brot basieren: “sopas mallorquinas”, der mallorquinische (und bei mir vegetarische) Brotauflauf und die berühmten Kaspressknödel nach Rezept von Matthias’ Mutter.

Herzhaft gewürzt und mit Zutaten beider Regionen auf einem Teller, kam dann die Kartoffelroulade mit “Tap de cortí” auf orientalischem Krautsalat und die “Krautwickerl especiál” mit Kalbsbries und Gambaschaum.

Erfrischendes Highlight war das Zitronensorbet mit Limoncello aus meinen Garten-Zitronen, bevor es dann an der Kochinsel kein Halten mehr gab. Der Allgäuer Rohmilchkäse mit handgemachtem mallorquinischem Feigenbrot wurde direkt vom Brett und Matthias’ Kaiserschmarrn mit Apfelkompott direkt aus den Pfannen gegessen. So haben wir es uns gewünscht! Mit netten Menschen, locker in der Küche reden, essen und feiern.

Kochen und Feiern im Küchen – Planungsbüro Fußstetter
Die location dafür hätte nicht schöner sein können – in der bestens ausgestatteten Fußstetter Küche in der Altstadt von Wasserburg am Inn konnten Matthias und ich in mitten unter unseren 50 Gästen kochen. Unsere 10 kleinen Gänge wurden nach und nach an Stehtische, in die gemütliche Sitzecke, an die Bar und einen langen Tisch im Raum gebracht. Die Stimmung war locker, der bunten Gästemischung gefiel das Konzept des “Kochens zum Anfassen” super.
Events mit Caroline Fabian und Matthias Schmid
Aufgrund der positiven Resonanz nehmen wir “Events mit Caroline Fabian und Matthias Schmid im Doppelpack” in das Angebot unserer Dachmarke “Private Cooking” auf und werden in Zukunft für Firmen-Events und besondere Veranstaltungen gemeinsam zu buchen sein. Eine entsprechende Website wird voraussichtlich am Ende des Jahres online gehen. Bis dahin – tragen Sie sich gerne in meinen Newsletter Verteiler ein, um auf dem Laufenden zu bleiben. Matthias Schmid freut sich sicherlich auch über einen Besuch auf der Homepage von Private Cooking Chiemgau. Weitere schöne Fotos und Impressionen vom „Festl de las Tapas“ finden Sie auch in seinem Blog-Artikel.

Herzliche Grüsse,

Caroline Fabian

Was sind eigentlich “sopas mallorquinas”?

Sopas mallorquinas rezept

Was sind eigentlich “sopas mallorquinas”?

Kennt ihr das? Es gibt diese Gerichte, auf die man sich richtig freut, wenn der Winter einzieht? Monatelang denkt man nicht daran,… bis dann im Kalender plötzlich “November” steht. Das sind bei mir unter anderem „sopas mallorquinas”, das typisch mallorquinische Gericht aus Gemüse und dünnen Brotscheiben, dessen Name bei so manch einem deutschen Besucher einer mallorquinischen Gastwirtschaft für Verwirrung sorgt. Der Begriff „Sopas“ hat nämlich nichts mit einer Suppe zu tun. “Sopas” (oder „sopes“ auf mallorquin) nennt man sowohl das Gericht an sich, als auch die dünnen, trockenen Brotscheiben, die die Basis für den geschichteten Eintopf bilden. Nun beschreibt das Wort “Eintopf” das Ganze eigentlich auch nicht passend, da ein Eintopf sehr viel mehr Flüssigkeit hat. Vielleicht sollte ich nicht versuchen, „dem Kind einen deutschen Namen zu geben“, sondern es einfach nur essen :-).

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Meine “Lieblings-Sopas” gibt’s im “Es Brollador” – vegetarisch und super lecker!

“Sopas mallorquinas” schmecken natürlich nicht überall gleich gut. Ich esse sie am liebsten im „Es Brollador” in Esporles, wo sie im Herbst und Winter immer donnerstags im Mittagsmenü stehen.

Anfang Dezember habe ich Chefkoch Juan gefragt, ob ich mal beim Zubereiten der “sopas mallorquinas” mitmachen darf. Wie viele vermeintlich “einfache” Gerichte, braucht auch dieses hier viel Zeit und es muss viel geschnippelt werden. Wie es sich für einen guten Lehrling gehört, darf ich mit dem Schneiden der Zwiebeln beginnen, dann Frühlingszwiebeln und Blumenkohl. Knoblauchzehen zerdrücken, Wirsingköpfe in grobe Stücke schneiden und Spinat waschen. Nachdem alles vorbereitet ist, macht Juan das sogenannte “sofrito”, die Grundlage vieler Schmorgerichte und Suppen in der mediterranen und latein-amerikanischen Küche: nach und nach werden Knoblauchzehen, Zwiebelwürfel, Frühlingszwiebeln und gestückelte Tomaten in reichlich Olivenöl angeschwitzt, bis alles schön weich ist und herrlich duftet. Nun kommen Wirsingkohlstücke, Blumenkohlröschen und Spinatstreifen dazu – und zwar in dieser Reihenfolge, nach und nach und mit viel Zeit dazwischen… für eine kleine Brotzeit,… für einen café con leche… Nun ist das Gemüse im grossen Topf schön eingegangen und mit Salz, Pfeffer und mildem Paprikapulver gewürzt. Wenn ich zu Hause in kleinen Mengen “sopas mallorquinas” mache, geht das natürlich etwas schneller und ich gebe zwischendurch etwas Wasser dazu, falls zu viel Flüssigkeit beim Köcheln des Gemüses verdampft ist.

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“Sopas“ sind nicht nur einfach „altes Brot“

Wenn das Kohlgemüse saftig weich geschmort und abgeschmeckt ist, werden die dünnen Brotscheiben für die erste Schicht in einer Form oder in einem flachen Topf verteilt, mit etwas gutem Olivenöl begossen und leicht gesalzen. “Sopas” sind übriges nicht einfach nur in Scheiben geschnittenes altes Brot. “Sopas-Brot” wird extra für diesen Zweck gebacken und, sagt Chefkoch Juan, es ist gar nicht mehr so einfach, heute auf Mallorca einen guten Bäcker dafür zu finden. Der Geschmack des Gerichts hängt nämlich maßgeblich von den dünnen Brotscheiben ab. Nun schöpft der Koch das heisse Gemüse mit etwas Sud auf die Brotscheiben – Schicht. Darauf verteilt wird nun die zweite Schicht der sopas. Und wieder Gemüse drauf. Zwei bis drei Schichten sind üblich, je nachdem für wie viele Gäste man kocht.

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“Greixonera”, “celler”, “matanza“: kulinarisches mallorquín für Fortgeschrittene

Häufig werden „sopas“ im insel-typischen Kochgeschirr, den “Greixoneras“, serviert oder direkt darin zubereitet. Heute im Es Brollador kocht Juan in einem breiten Edelstahltopf, der praktisch ist, weil er genau die Portionen fasst, die er erfahrungsgemäss im Mittagsmenü verkauft wird. Egal in welchem Topf man die sopas schichtet, wichtig ist, sie mit einem Deckel bedeckt und mindestens eine halbe Stunde ziehen, so dass sich die Brotscheiben gut vollsaugen. Manche Restaurants erhitzen die sopas dann portionsweise in der Mikrowelle oder lassen einfach den Topf an einer warmen Stelle stehen. Es gibt verschiedene Varianten von “sopas” – je nach Jahreszeit und Rezept des Hauses. Anlässlich einer “matanza”, eines Schlachtfestes, macht man “sopas de matanza”, bei denen mit Schweinefleisch und Schmalz gekocht wird. Zur Pilzzeit von Oktober bis Dezember gibt es natürlich “sopas con setas” und viele Köche geben auch gerne Artischocken hinein. Wichtig ist der Wirsingkohl, denn ohne den kann man keine “sopas” machen.

Angerichtet wird das Gericht mit gutem Olivenöl beträufelt, mit Oliven und einer eingelegten Peperoni garniert.

Also, beim nächsten Mal in einer mallorquinschen Gastwirtschaft (“Celler”) einfach mal “sopas mallorquinas” bestellen. Guten Appetit!

Caroline Fabian

Limoncello – Urlaub in der Flasche

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Limoncello – Urlaubserinnerung in der Flasche

Für eine Hochzeit auf Mallorca im Sommer wurde ich vom Brautpaar gefragt, ob ich eine Idee für ein nettes Gastgeschenk hätte, etwas das mit der Insel zu tun hätte… Einmal nachgedacht, in den Garten geschaut, und –  selbst gemachten Limoncello vorgeschlagen. Super! Die kleinen Fläschchen waren das Geschenk für die männlichen Gäste und wurden an einen Baum im Garten der Finca aufgehängt, zusammen mit kleinen “Flor de Sal“ Dosen, dem Gastgeschenk für die weiblichen Gäste.

Nun ist Limoncello wirklich einfach zu machen: man braucht nur 6 Mallorca-Zitronen in den Koffer packen und kann sich gleich zu Hause ans Werk machen. Mein Tipp vorweg: mein Limoncello wird deswegen so lecker, weil ich den Zitronenschalen richtig viel Zeit lasse, im Alkohol zu “baden”….
Für diejenigen, die auf der Insel wohnen, einen Zitronenbaum im Garten haben und gar nicht wissen, wohin mit den vielen Zitronen, ist der Limoncello eine feine Lösung und man kann vielen Menschen eine Freude damit machen.

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Los geht’s mit dem Limoncello Ansatz

 

Mein Limoncello Rezept:

700 ml Korn oder Wodka
300 ml 96 % Alkohol (in der Apotheke nach 96% – igem Alkohol fragen, der für den Verzehr geeignet ist)
Schale von 6 bis 8 unbehandelte Zitronen
ein großes Einmachglas
3 bis 4 Wochen Geduld
etwa 800 ml Läuterzucker
kleine Fläschchen
Feines Sieb und Gazebeutel oder Teefilter

1.Teil – die Zitronenschale in Alkohol einlegen

Die Zitronen waschen, trocknen und mit einem Gemüseschäler (ohne das bittere Weiße) die Schalen in ein Einmachglas geben. Den Alkohol darauf gießen, das Glas fest verschliessen und an einem dunklen Ort 3 bis 4 Wochen ziehen lassen.

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Frisch in Alkohol eingelegte Zitronenschalen

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Nach 4 Wochen Reifezeit im kühlen Keller

2. Teil – das Abfüllen in Flaschen

Am “Abfülltag” die Flaschen, in die der Limoncello abgefüllt werden soll, gereinigt bereitstellen.
Nun mache ich Läuterzucker: 500 g weissen Zucker und 500 ml Wasser aufkochen und eine Minute köcheln lassen. Den Läuterzucker vollkommen abkühlen lassen. Das Alkohol-Zitronen Gemisch durch ein feines Sieb in einen Messbecher passieren. Nun wird man wahrscheinlich keine 1000 ml Alkohol im Messbecher haben, wie ursprünglich, sondern weniger, da etwas Flüssigkeit über die Zieh-Zeit verdampft ist. In meinem Fall war das Einmachglas einfach zu groß. Am besten nimmt man eines, das genau die Menge an Alkohol fasst.
Nun mische ich den Läuterzucker im Verhältnis 1 : 1 mit dem  Zitronen-Alkohol und passiere das Ganze nochmals durch einen feinen Gazebeutel oder einen Teefilter. So bleiben eventuelle Trübstoffe hängen.

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Links der Zitronen-Alkohlol, rechts Läuterzucker

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Nachdem Alkohol und Läuterzucker gemischt wurden, wird der Limoncello trüb

Ich habe bei meinem letzten Limoncello-Ansatz 850 ml Alkohol herausbekommen und dementsprechend 850 ml Läuterzucker dazugegeben. Ich finde eine Mischung von 1:1 gut, aber man kann auch etwas weniger nehmen, dann wird der Limoncello nicht ganz so süß. Einfach probieren!

In dem Moment, wo man die Zuckerlösung zum Alkohol gibt, wird der Limoncello trüb. Nun  fülle ich ihn in kleine Flaschen ab und lasse ihn noch eine Woche im Kühlschrank ruhen, bevor ich ihn verschenke. Tolle Flaschen habe ich bei www.flaschenland.de gefunden und mir schicken lassen. Insel Residenten bekommen unter www.botellas-y-tarros.es das gleiche Angebot mit Lieferung nach Spanien. Dort gibt es auch Plastikhüllen, die man auf den Flaschenhals stülpt und mit einem Föhn erhitzt, damit sie schmelzen. So versiegelt können die Flaschen auch problemlos ins Fluggepäck.

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Zitronensorbet von Gelati Mossa mit Limoncello aufgegossen, hmmmm….

Serviert wird der Limoncello als Digestif nach einem tollen Essen, als Begleiter zu einem eiskalten Sorbet im Sommer, oder einfach in einem Moment… zu Hause in Deutschland… wenn man Sehnsucht nach Mallorca hat…

Viel Erfolg beim Ausprobieren!

Ein Konzept wächst!

Private Cooking Chiemgau

Ein Konzept wächst!

Sechs Jahre positives Feedback von Finca-Urlaubern, Familien und Hochzeitspaaren, die mich als Privat- und Finca-Köchin mit Private Cooking auf Mallorca buchten – und der Tenor war immer gleich: “Wenn wir nur so jemanden wie dich bei uns zu Hause hätten!“ Dieses Feedback wird zum konkreten Plan, als mich 2013 Expansionsgedanken beschäftigen. Anstatt mich hier auf der Insel zu vergrößern, soll nun das Konzept von Private Cooking wachsen! In Matthias Schmid hatte ich schon bei der ersten Idee dazu den perfekten Partner gefunden. Keiner würde sich besser eignen, als sein Koch-Talent und seine Dienstleistung unter dem Label Private Cooking anzubieten.

Nachdem Matthias vor ungefähr zehn Jahren mein Postenchef im Restaurant Königshof in München war, kreuzten sich unsere Wege immer wieder aus Freundschaft. Er ist einer der besten intuitiven Köche, die ich kenne. Nun machen wir unsere gemeinsame „Küchenmoral“ zur gemeinsamen Geschäftsphilosophie. Wir legen beim Kochen lieber Wert auf den „Hmm…-Effekt“ als auf den „Wow!-Effekt“ – der Teller muss nicht symmetrisch angerichtet sein, sondern einfach nur schön, und das Essen soll lecker schmecken, Erinnerungen hervorrufen oder Erinnerungen schaffen. Durch die Einbindung von lokalen Produzenten und Partnern wollen wir die Vielfalt und Besonderheiten in unserer Region hervorheben, und das mit Private Cooking direkt an die Menschen vermitteln, für die wir kochen. Obwohl uns das Kochen schon früh als Talent mitgegeben wurde, haben wir später dazu noch eine exzellente Ausbildung genossen – Grundlage für Professionalität und Flexibilität in unserem Job.

Jetzt ist es also soweit, dass man auch in meiner Heimat Bayern von Private Cooking spricht. Seit April 2014 kann man mit Matthias Schmid rund um den Chiemsee, im Rosenheimer Land und bis nach München gemeinsam kochen, einen Kochkurs im Küchenstudio in Wasserburg belegen, oder seine kreative, liebevolle Regionalküche zu besonderen Anlässen genießen, ohne dafür aus dem Haus gehen zu müssen.

Und es scheint, als hätten viele nur darauf gewartet, sich den sympathischen Penzinger in die Küche zu holen – vor lauter Anfragen kommen wir kaum mit dem hinterher, was man im Hintergrund so zu tun hat, wenn man eine Idee zu einem funktionierenden kleinen Unternehmen machen will. Auf der Website und beim Logo werden sich noch Dinge tun, doch konnten wir es nicht erwarten, euch jetzt von Private Cooking Chiemgau zu berichten.

Und – keine Sorge… Matthias wird von mir “nur” mit visuellen Darstellung seiner Ideen, der Konzeptionierung von Private Cooking Chiemgau und beim online-Marketing unterstützt. Ich selbst bleibe meinen Kunden vor Ort als Finca-und Privatköchin auf Mallorca erhalten.

Wir freuen uns auf euer Feedback, eure Facebook-Likes und eure Anregungen!

Spread the word!

Caroline Fabian

Auch bei diesem Projekt geht wieder ein dickes Dankeschön an Marc Petersen von Materia Viva für das Logo Design von Private Cooking Chiemgau und seine Kreativ-Unterstützung, an B Social! Online Marketing (the best!), und die besonderen Menschen um uns herum, die uns mit ihrer Geduld und Inspiration (und Text-Korrekturen :-)) zur Seite stehen.